Wer sich für die ursprünglichste Form des Reisens in der Wüste entscheidet, steigt am liebsten auf ein Kamel. Richtigerweise sollte man Dromedar für das einhöckrige Trampeltier sagen, aber im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich Kamel durchgesetzt.
Das Kamel wurde vor etwa 5000 Jahren in Mesopotamien domestiziert und gelangte über Arabien und Ägypten allmählich in den eigentlichen Sahararaum, wo es sich ab etwa 500 v. Chr. weiter ausbreitete.
Für die meisten Menschen ist das Kamel zum Inbegriff des Überlebens in der Sahara geworden. Es hat sich nahezu perfekt an die Wüste angepaßt. Die langen Beine sind wichtig um weite Strecken während der Karawanen zu überwinden. Der große Körper kann nach langen Wanderungen in kurzer Zeit bis zu 120 Liter Wasser aufnehmen. Im Höcker wird Fett gespeichert. Der hocherhobene Kopf überragt genau die Obergrenze der meisten Sandstürme, so daß die Nase und die Augen mit den langen, dichten Wimpern fast staubfrei sind und kein Sand eingeatmet wird.
Jahrtausende lange Erfahrung in der Wüste durch körperliche Entwicklung und Anpassung der Verhaltensweisen haben ein Überleben der Kamele, und damit auch der Bewohner, in der Sahara ermöglicht. Den Kamelen ist auch zu verdanken, daß die ersten Forschungsreisen unternommen und nach und nach der Lebensraum der Saharabewohner entdeckt werden konnte.
Für die Tuareg besitzen Tiere wie Kamele, Schafe und Ziegen einen großen Wert und sind Existenzgrundlage. Mit der Milch und Datteln kann sich ein Nomade tagelang ernähren, ohne daß er an Vitaminmangel oder Hunger leidet. Das (Ziegen-) Leder wird zur Herstellung von Zelten, die Kamel-Wolle für Kleidung wie Burnusse, etc. genutzt. Schon seit Jahrhunderten benutzen die Tuareg Kamele als wichtigstes Transportmittel, sei es um Handelskarawanen mit Waren auszustatten, sei es um das Ansehen der Familien zu erhöhen. Brautpreise wurden mit Kamelen bezahlt. Je größer die Kamelherde um so grösser das Ansehen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist der Kamelbestand leider durch Dürren und andere Katastrophen zurückgegangen. Wurden früher Tausende von Tieren für den Karawanenhandel gebraucht, so sind heute kaum mehr als Hundert bis Zweihundert Tiere pro Karawane im Einsatz.
Seit dem der Karawanenhandel nicht mehr den Stellenwert hat bzw. zum Teil ganz eingestellt werden mußte, nimmt der Nutzen für das Kamel ab. Die Familien, die ihre Kamele den Karawanen zur Verfügung stellten und damit Waren und ihren Lebensunterhalt erwirtschafteten, verlieren so ihre Existenzgrundlage. Jedes Kamel, welches heute als Reittier oder auch als Lasttier für das Gepäck eingesetzt wird, ermöglicht der Familie ein Auskommen und sichert so das Überleben des Besitzers. Das Kamel verliert nicht seinen Wert.
Wir von Cap Sahara Tours haben uns entschlossen, echte Kameltouren anzubieten, und das Kamel als natürliches Transportmittel einzusetzen. Wir möchten alte Traditionen erhalten und der nächsten Generation übermitteln. Kameltrekkingtouren und Meharees nehmen also einen besonderen Platz in unserem Angebot an Sahara Reisen ein.
Cap Sahara Tours
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Tel. 09131 30 42 85
Fax 09131 30 46 05
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Internet: http://www.capsahara.de/
Pressekontakt: Herr Amma & Frau Birgit Agada
Cap Sahara Tours ist ein Reiseveranstalter für Expeditionen und Kameltrekkingtouren in der Sahara mit Sitz in Deutschalnd und Algerien.
Quelle (openPR)
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