Outdoor ist in: Ein Trend auf neuen Pfaden
Die Wanderer sind auf dem Vormarsch. Insbesondere junge Menschen entdecken die Berge und das Mittelgebirge. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) hat deshalb den 11. Oktober erstmals zum bundesweiten Bergwandertag erklärt. An diesem Sonntag haben Fußgänger Vorfahrt. Denn in den Bergen herrschen ideale Bedingungen und die Bahnen bieten zahlreiche Routen, Wanderpfade, Erlebniswege und geführte Touren.
Der “goldene Oktober” gilt seit jeher als Hochzeit der Bergwanderer. Angenehme Temperaturen, die milde Herbstsonne sind ideale Voraussetzungen für eine Bergtour. Und für eine Trendumkehr. “Bergwandern hat ein ganz neues Image bekommen”, berichtet Birgit Priesnitz, die Geschäftsführerin des Verbandes. Immer mehr junge Menschen und Familien entdecken den Erlebniswert einer Berg- oder Wandertour. Mit dem neu ins Leben gerufenen Bergwandertag möchte die Bergbahn-Branche auf die zahlreichen Angebote hinweisen, die es an und auf den Bergen gibt. Birgit Priesnitz: “Jede Ziel- und Altersgruppe bekommt auf sie zugeschnittene Angebote.” Und für den Auf- und Abtransport - der Abstieg macht meist den Knien mehr zu schaffen als der Weg nach oben - stehen die Bergbahnen bereit.
Oben angekommen erwarten den Wanderer sprichwörtlich beste Aussichten. Daneben bieten die Bahnen in der Regel ein breit gefächertes Wegenetz für alle Ansprüche - von der alpinen Mehrtageswanderung und dem Klettersteig bis hin zu Rollstuhl- und Kinderwagen-gerechten Wegen. Familien mit Kindern finden auch hoch oben Kinderspielplätze, Seilrutschen oder auf Kinder zugeschnittene Erlebniswege. Auch eine Übernachtung auf einer der zahlreichen Berghütten zählt zu jenen Erlebnissen, die bei jung und alt hoch im Kurs stehen.
“Der Wanderer kann sich individuell auf den Weg machen oder eines unserer zahlreichen Angebote nutzen”, berichtet Birgit Priesnitz. Die Bandbreite reicht da von geführten Touren, von Sonnenaufgangsfahrten bis hin zu Berggottesdiensten und informativen Lehrpfaden. Einer dieser Info-Wege führt auf dem Wendelsteinbis nach Afrika. Der dortige Geo-Park gewährt tiefe Einblicke in die Erdgeschichte und erläutert, wie sich der Wendelstein vom urzeitlichen Korallenriff an der Nordküste Afrikas zum bayerischen Vorzeigeberg entwickelt hat. Die Rauschbergbahn bei Ruhpolding präsentiert gar eine Kunstmeile mit Werken von Angerer dem Jüngeren als leichte Wanderung an. Aktuell zum Bergwandertag bietet die Oberstdorfer Nebelhornbahn eine geführte geologisch-botanische Wanderung an. Treffpunkt: 9 Uhr Talstation der Bahn. Auch am Bergwandertag gewährt die ebenfalls in Oberstdorf ansässige Fellhornbahnim Rahmen eines Tags der Offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen ihrer modernen Beschneiungsanlage - zu ermäßigten Preisen (zehn Euro Berg- und Talfahrt, Kinder und Jugendliche fahren in Begleitung eines Elternteils kostenlos).
“Berg steigen und Tal fahren”, lautet die Devise der Bayerischen Zugspitzbahnin Garmisch-Partenkirchen. Als eindrucksvolles Bergerlebnis empfiehlt sie unter anderem eine Wanderung durch die Höllentalklamm. Wer die richtige Trittsicherheit erst noch erwerben möchte, kann dies bei Deutschlands erster Bergwanderschule tun. Diese Gemeinschaftsaktion der Hocheck Bahnen Oberaudorf und der Tourist Info Oberaudorf bietet spezielle Kurse und sieben beschilderte Höhenwanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an.
Weitere aktuellen Herbst-Wanderangebote finden Sie im Anhang oder auf der Homepage des Verband Deutscher Seilbahnen www.seilbahnen.de
Quelle (lifePR)
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